Das Gefühl einen Plan zu haben

»Rocker Cow« von Elias Carlsson

Eines der Gefühle die ich wirklich mag, die mir eine tiefe innere Freude bereiten, ist das Gefühl einen Plan zu haben.

Dabei ist es schnurzegal, ob der Plan funktioniert. Wenn sich Plan und Wirklichkeit irgendwann später wie alte Freunde in den Armen liegen – phantastisch. Wenn sich herausstellt, dass Plan und Wirklichkeit getrennte Wege gehen, und sich dabei noch nicht einmal im Vorübergehen eines Blickes würdigen – pooooar, ja, so ist’s dann halt.

Nein, es geht nicht darum einen Plan zu machen, oder zu haben… oder so. Es geht vielmehr darum, das Gefühl zu haben, man hätte einen Plan, der klappen könnte. So ein diffuses Gefühl… etwa an alles gedacht zu haben. Sich was überlegt zu haben, mit dem man den Eventualitäten trotzt.

Ach was red’ ich, es geht um Verbesserung. Mit einem Plan ist ein Ziel verbunden. Die Aussicht etwas zu erreichen. Der Ausgangspunkt von dem aus man sich nicht einfach nur treiben lässt, sondern sagt: »Okay Jungs, hier kommt der Masterplan!« Ein Moment der Aufbruchsstimmung, des »Nach vorne!«.

Und »Das Gefühl einen Plan zu haben« ist dieser kleine Augenblick, just wenn die Überlegungen fertig sind, der Plan geschmiedet ist und man auf der Spitze des Optimismus stehend in die Zukunft blickt.

Von da ab geht es meist nur noch bergab. Man wird eventuell scheitern. Der Plan wird höchstwahrscheinlich brechen… vielleicht ganz verworfen werden. Doch dieser eine großartige Moment ist es immer wieder auf’s Neue wert, Pläne zu schmieden.


Foto von Elias Carlsson, gefunden über UNSPLASH

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