Durch den Konsum

[a.k.a. „Rot ist Gold – Teil2“]

Ich liebe DIE ZEIT!
Insbesondere den Stil, den sie in all ihren verschiedenen Themen zu wahren weiß – gepaart mit einer verzückenden Pointensicherheit.

In einem Special zum Thema Abitur wurde mit viel Humor das Thema „Abi-Reden“ dargestellt. Beispielhaft auch die des „Rebellen“ [Definition: schreibt das Physik Abi mit Rotstift, erscheint in Cordhose und Unterhemd zur Zeugnisvergabe].
Besagter Rebell lässt in laufe seiner (fiktiven) Rede folgendes ab:

»Schlagt der Krake des Kapitalismus die Arme des Konsumzwangs ab!«
[ich hab geheult vor Lachen]


Von allen Ideologien ist doch die marxistische die Bildhafteste grins

[KRITISCH AN]
Nichtsdestotrotz hat dieses Zitat doch viel Wahrheit. Ich habe inzwischen den Kauf einer externen Festplatte und einer Digicam hinter mir, und ich muss sagen: Es ist schwer!
a) keine Digicam zu haben und b) eine Digicam zu haben. Die Brillanz des Marketings und des daraus resultierenden Gruppen- und Konsumzwangs wird deutlich. Irgendwann hatte ich das Gefühl ich müsste allmählich mal eine Digicam haben. Und ehrlich: ich wäre froh, wenn es nur 10 verschiedene Digicams gäbe. Bei mir wurde die „Freie Wahl“ zur langen Qual. Schwarz sollte die Digicam sein, gute Testergebnisse haben, schön bedienbar sein und auch nicht allzu viel kosten. Die Entscheidung wo der Kompromiss zu sein hatte war hart.
Fazit: Konsum ist nicht der Segen der er sein will
[KRITISCH AUS]

Und zum Abschluss ein kleiner Protestsong gegen grandioses Marketing, den Hype in Reinkultur und die Omnipräsenz schlechter Bands – kurzum: Konsum in Reinkultur

Ich muss durch den Konsuuumm *träller*
hinter den Preiiiis
*krächz* ans Ende vom Geld
bis mir nichts mehr feeehlt

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