Einfach dufte

Der Sommer kommt gerade so richtig in Fahrt. Mein Duft dazu ist schon da. Frisch, grün, superb: »Sunshine« von Paul Smith.

Düfte sind für mich sowieso das Allergrößte. Und mal zurecht! Für diesen Sommer musste es ein neuer Duft sein. Durch Zufall drüber gestolpert respektive dran geschnuppert. In Kopenhagen. In Deutschland dann mit Müh und Not noch bestellt gekriegt, weil Sonderedition von letztem Jahr.

Wenig finde ich schwieriger als einen neuen Duft zu kaufen. Er ist mehr als alles andere eine Verlängerung meiner selbst… irgendwie. Düfte passen oder passen nicht. Klar, es gibt die Kopfnote und die Herznote eines Duftes. Der Kern des Parfums entwickelt sich erst beim Tragen auf der Haut, während beim Aufsprühen nur der schnell verschwindende erste Eindruck bleibt. Will sagen: Manch ein Duft begeisterte sofort um dann im täglichen Einsatz zu versagen, weswegen die Auswahl eines neuen Duftes eine spannende Angelegenheit ist.

Aber scheiße, es ist so ein tolles Gefühl einen Duft zu haben der geil riecht und geil bleibt, und der genau in die Jahreszeit, Wetter- und Gemütslage passt in der man sich gerade befindet.

Sunshine setzt bei mir einen Kontrapunkt zum eigenen bereits bestehenden Duftrepertoire. Aber so ist das halt: Ein neuer Duft ist immer auch die kleine Neudefinition von einem selbst. Wenn nicht das so doch zumindest ein Vergrößerungsglas für das was man von sich betonen und mit dem man betören will.

Nicht nur deshalb ist Duft komplex, herausfordernd und für jeden anders – und mit das Persönlichste was man hat.

Man, ich mag ihn, meinen neue Duft. Aber das sollte bis hierhin auch schon irgendwie klar geworden sein *kicher*.

Auf besonderen Wunsch von Ben an dieser Stelle noch ein Flakon-Shot

3 Kommentare

  1. Hmm … das Thema wird von mir ja auch seit jeher vernachlässigt. Poste mal noch ein Bild von der ganzen Packung resp. dem Flakon!

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