Hurricane 2010

Bändervergleich
Bändervergleich

Der Montag nach dem Festival ist immer der beste Tag. Wenn einem die Anstrengungen der vergangenen Tage noch voll in den Knochen stecken und sich der Kopf aufgrund eines wuchtigen Bouquets an Eindrücken anfühlt wie in Watte verpackt. Wenn Songs von Bands die man sah aus dem Kopfhörer pumpen und jedes Riff und jeder Beat im Kopf Endorphinexplosionen auslöst. Man, wie ich den Tag danach liebe.

Die schönsten Momente kristalisieren sich erst langsam aber sicher heraus. Die Freude am Donnerstagabend am Grill zu sitzen, sich zu betrinken und beieinander zu sein. Das Gefühl einer derbst guten Party bei den Beatsteaks, dass man mit zwei Menschen die man kannte und gleichzeitig ein paartausend anderen teilte. Der Samstagend, der am Ende der Kräfte durch Folienkartoffeln einen neuen Anfang nahm und im paralysierenden Auftritt des Festivals in Form von Massive Attack einen neuen Höhepunkt fand. Nachts um 4 mit einem Pils über den Zeltplatz flanieren und dem Wahnsinn zuschauen wie er sein vorzüglich unterhaltsames Werk verrichtet. Am nächsten Mittag im Sonnenschein die fetten Beats von Does It Offend You, Yeah? zu genießen war dann das, was es brauchte, um Kraft für den Rest des letzten Festivaltages zu sammeln.

Dank an alle Festivalmitstreiter – ihr wart geil.

Zuguterletzt noch ein paar Phrasen die ich nicht vergessen möchte:

  • Töröntönn tönn tönn (der “Flat Beat” remixed by Philip)
  • High Five, High Ten und Circle Five auf einfach alles (Rituale muss man Pflegen)
  • Kieler Spro-o-oo-o-o-ooo-ten (gesungen auf “Seven Nation Army”, am besten heiser)

Ein Kommentar

  1. Yeeeah, ein hoch auf die Sprotten… Nur muss ich sagen, dass ich den Tag danach irgendwie nicht so genießen konnte, was aber auch an den drei Kilo Staub in meiner Asthmatiker-Lunge liegen kann, die sich bis heute noch nicht wieder gelöst haben…

    In diesem Sinne: Rock On!

Schreib eine Antwort

Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ähnliche Beiträge