mehr und weniger

Mal mehr, mal weniger

Das Jahr ist vorbei. Endlich. Endlich mal wieder ein Grund, Ansagen zu machen: Wovon wünsche ich mir demnächst mehr, und wovon weniger…

mehr innere Ruhe

Dieses Jahr war ich sehr häufig sehr wütend. Mehr noch als das meine friesische Grummeligkeit regulär zu Tage fördert. Ein bisschen mehr in sich Ruhen und aus dieser Ruhe neue Kraft schöpfen, sollte ich hinbekommen. Das Meditationsbuch ruht bereits im Regal, und ich demnächst dann in mir selbst.

mehr machen, weniger hadern

Auch hier das altbekannte Thema: zuviel um einen rum, zuwenig Zeit. Deshalb wurde im letzten Jahr öfter – wenn auch nicht oft genug – Nein gesagt, teils schweren Herzens. Nein wird jetzt öfters und geschmeidiger kommen, doch gleichzeitig werde ich mich auch mal beherzter mit einem Ja belohnen.

Das kann ja durchaus Hand in Hand gehen. Mehr Abhaken und Loslassen, stattdessen mehr machen, weitermachen – um dann wieder abzuhaken und loszulassen.

mehr Musik und mehr mentaler Weißraum

Beides vollkommen zu kurz gekommen. Beides macht sein Fehlen schleichend bemerkbar. Beides erzeugt bei mir auf Dauer eine sehr dezente, juckende Unruhe. Beides muss ja mal überhaupt nicht sein. Mehr Stille und mehr Rock’n’Roll biddeschön.

weniger Technologie

Technologie ist fester Bestandteil meines Jobs, Herzstück meiner Interessen und ja, ich glaube an den positiven Grundtenor des technischen Fortschritts.

Gleichzeitig sehe ich auch meine Anfälligkeit mich von jeglicher technischen Spielerei vereinnahmen zu lassen – und Technologie weiß nicht von sich aus wann Schluss ist.

Deswegen: ein wenig mehr Abstand, damit die gegenseitige Wertschätzung nicht versiegt.

2 Kommentare

  1. Schön, hier wieder was von Dir zu lesen! Ich hoffe, Dein Blog gehört zu den Dingen, die nächstes Jahr öfter mal ein „Ja“ zu hören bekommen.

    Dann aber auch schon schnell dies: Ein wütendes Jahr ist nicht gut. Ich kann mich auch noch an solche Jahre erinnern, aber spätestens dieses Jahr war zwar anstrengend, keine Frage, aber von Wut war nicht viel zu sehen. Aber mit mehr Ruhe, Machen, Musik und Weissraum haste schon mal beste Strategien im Gepäck, wider die Wut.

    Was ich ja wiiiiirklich spannende finde ist der Technologie teil. Das klingt sehr vertraut, überrascht mich bei Dir aber schon. Kannste das noch etwas weiter ausführen?

  2. Der Technologie-Teil… ja, das ist komplizierter. Oder besser gesagt: das hat seinen eigenen Artikel verdient. Da bitte ich noch um etwas Geduld ;)

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