weiter, bitte

Focusing Fox by levi saunders found on unsplash

Mal offiziell scheitern. Letztes Jahr hatte ich ein paar – wie ich fand einfach zu befolgende – Ansagen formuliert. Nun ja… ich sag mal… da war ich wohl etwas vorschnell.

Resümee

2014 habe ich tatsächlich über »mehr innere Ruhe« verfügt. Ich habe ein paar Bücher in Richtung Meditation und so gelesen und mir thematisch doch halbwegs zu eigen gemacht. Mindfullness halte ich inzwischen für etwas durch und durch Erstrebenswertes, und ich habe durchaus Verstand und Gemüt in diese richtige Richtung getrieben, nur: gemeistert ist noch nichts. Das braucht seine Zeit, man verändert Gewohnheiten nicht über Nacht… oder über 365 Nächte.

Nun zu: »mehr machen, weniger hadern«. Weniger gehadert habe ich in der Tat. Das ging auch gut mit der Mindfullness einher. Mehr gemacht habe ich dennoch nicht. Es gab immer was zu tun, nur kam das immer von außen, und nicht aus mir heraus. Was nicht schlimm ist, obgleich nicht ganz das was mir vorschwebte als ich die Zeilen damals schrob.

»mehr Musik und mehr mentaler Weißraum«… bedeutungsschwangere Pause… kurz: Nein. Fuck! Dabei war das die mit Abstand einfachste Ansage. Unverzeihlich. Schämen, Herr Seemann.

Konnte ich hingegen 2014 mit »weniger Technologie“ auskommen? Da muss ich sagen: joar, schon irgendwie. Die Nutzung war schonmal obsessiver. Dieses Jahr war mir das Smartphone nicht so an die Hand gewachsen wie vormals, und allgemein war das Nutzungsverhalten etwas ausgewogener. Richtung Jahresende lag das Smartphone auch gerne einfach mal rum, fernab von seinem Herrchen. Da bin ich zufrieden mit mir.

Voran!

2015 fordern die United States of Arne von sich selbst:

mehr Comics

Soviel Freude und Zerstreuung haben die mir zuletzt beschert, da muss ich dranbleiben. Diese Leidenschaft ist bei weitem nix neues, doch 2014 haben mich einige Comics so richtig derbe weggeflasht. Das soll bitte 2015 auch wieder so sein.

ein neues Hobby

Mein Job, das Digitale, das »im eigenen Kopf unterwegs sein«, das braucht einen Gegensatz. Ich sollte, nein eigentlich muss ich, mit was handwerklichen anfangen. Zur Abwechslung den Fingern eine Aufgabe geben, statt dem Kopf.

Mindfulness Galore

Mindfulness war das Kernthema 2014. Das will ich fortführen. Im Prinzip waren alle Ansagen des letzten Jahres eigentlich nur ein Ausdruck des Wunsches nach mehr Mindfulness. Das weiß ich jetzt, und deshalb konzentriere ich mich hier mal direkt auf’s Wesentliche. Mehr Achtsamkeit, mehr innere Ruhe, mehr Gleichgewicht und mehr genießen was man hat.

… und zwölf Mal in diesem Jahr bloggen. Ja, ich weiß. Bitte nicht lachen.


Foto von Levi Saunders, gefunden über UNSPLASH

3 Kommentare

  1. Hey Bro,

    was mich dabei immer wieder interessiert: Du hältst die Aussagen sehr streng getrennt von den Dingen, die dich im Alltag allgemein sehr treiben, also die von außen kommen, wie bspw. die Family. Kannst da wirklich trennen, also dein eigenes ich mit deinen Vorhaben so stark von dem allgemeinen Arne auslösen?

    Die Frage interessiert mich deshalb, weil ich mir selbst ohne vergleichbare Pflichten oft genug vor mir selbst her getrieben vorkomme.

  2. Yho Bro,

    ich hab mich konsequenterweise auf das Nerdy-Arne-Ich konzentriert, und folglich das Vater-Ich oder das Web-Worker-Ich außen vorgelassen weil ich dort nur begrenzt Einfluss nehmen kann.

    Manche Ansagen des letzten Jahres sind deutlich den anderen Rollen die ich ausfülle zum Opfer gefallen. Andersrum steckt natürlich in allen anderen Rollen auch der original Arne™, so dass sich z.B. die Mindfulness sehr positiv auf Family wie auch Berufleben ausgewirkt hat.

    Allgemein beziehen sich die Ansagen für 2015 vor allem auf die Zeit, über die ich frei verfügen kann. Wenn das wegen externer Einflüsse mal weniger ist, ist das auch okay. Die anderen Rollen gehen halt vor.

    Und ich muss auch zugeben, dass sich meine Vaterrolle z.B. immer noch findet, so dass ich da gar nicht so konkrete Zielvorstellungen äußern kann, sondern einfach das derzeit Beste gebe.

    Beantwortet das ungefähr die Frage? :)

  3. „Die Nutzung war schonmal obsessiver.“ – da hab ich sehr geschmunzelt. Das ist schon krass, dass wir solche Sätze schreiben, und wissen, dass sie nicht mal ironisch sind. Krass.

    „2014 haben mich einige Comics so richtig derbe weggeflasht. Das soll bitte 2015 auch wieder so sein.“ sehr gut. Hier müssen wir uns mal enger vernetzen, wir beiden. Da möchte ich gerne auf dem Laufenden gehalten werden! Das könnte sich auch mit zwölf mal bloggen im Jahr verbinden lassen.

    „eigentlich muss ich, mit was handwerklichen anfangen.“ – das kenn ich. Nicht wirklich handwerklich aber für mich ein guter erster Schritt waren Brettspiele. Da gibt’s auch tolle Spiele zu zweit, für die man die Mutter des eigenen Kindes mal begeistern kann. Ganz neu: „Patchwork“. Ein bisken wie Tetris, aber netter. Abgesehen davon bin ich ja sooooo kurz davor in den Games Workshop Laden zu gehen, und mit Miniaturen und Farbe zu kaufen. Das fand ich schon früher immer sehr entspannend.

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